Blinde Flecke und vernachlässigte Themen

Zu meinem Beitrag vom 14. Februar postete ich ein Foto, zu dem mich einige Anfragen erreichten. All we need is World Peace, so die Bildaussage. Im Text wies ich u.a. auf eine Blogparade zum Internationalen Frauentag hin. Zehn Tage später war die Welt eine andere und der Wunsch nach Frieden ist dringlicher denn je. „Wusstest Du von der Kriegsgefahr in der Ukraine?“ Wusste ich nicht. Weiterlesen

Folge der Freude

Wie schaffst Du das alles? Weil ich die Frage ziemlich oft höre, schreibe ich heute über meine Strategien. Natürlich muss Jede*r ihr/sein eigenes Zeit- und Organisationsmanagement entwickeln. Kernpunkt bei allen meinen Entscheidungen ist die Motivation. Weil ich beruflich auf mehreren Standbeinen stehe und mich zudem ehrenamtlich engagiere, hinterfrage ich diese regelmäßig, Weiterlesen

„Findet morgen um 10 Uhr statt“ – ohne mich

Jede/r Redakteur*in kann ein Lied von (zu) kurzfristigen Einladungen singen. Ich meine keine aktuellen Geschehnisse wie politische Gipfel oder Krisentreffen, Katastrophen oder Schadenslagen, die bei der Tagesberichterstattung ein großes Maß an Flexibilität und Improvisationsvermögen, manchmal auch Gelassenheit, erfordern.  Wer für Regionalmedien schreibt, ist mitunter sogar froh, wenn Termine kurz vor der Angst im Postfach landen. Doch die Mehrheit der Kolleg*innen, die ich kenne, wartet nicht auf Presseinladungen. Ich auch nicht. Warum? Weiterlesen

Für 20 Prozent ist die „Lügenpresse“ legitim.

„Aber schreiben Sie nicht für die Lügenpresse!“ Der gut gemeinte Rat des älteren Herrn klingt nach. Ich höre ihn oft. Auch beim Kaltwalzwerk-Tag, als sich Anfang Januar zahlreiche Neugierige durch das Oranienwerk führen ließen. Als gebürtige und langjährige Dresdnerin werde ich seit Pegida regelmäßig gefragt, was ich davon halte, dass „die Medien“ schreiben, „was sie schreiben müssen“. Weiterlesen