SIGHTGEIST: „Gute Bilder und gute Informationen!“

Das ist der Anspruch des englischsprachigen Magazins SIGHTGEIST, an dem ich wieder mitarbeiten durfte. In der Anfang Mai 2019 beim German Travel Mart in Wiesbaden vorgestellten Ausgabe Nummer 12, die Reisejournalisten, Reiseagenten und Tourismusvertreter aus mehr als 40 Ländern druckfrisch erhielten, ist auch ein Beitrag über barrierefreies Reisen zu lesen. Dass Sachsen zu den in dieser Thematik engagiertesten Bundesländern gehört, habe ich von Antje Rennack erfahren. Sie koordiniert das Projekt „Sachsen Barrierefrei“ bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS). Weiterlesen

Beta-Phase beendet – Sprechstundenschwester.de ist online

Mein Herzensprojekt ist online! Sprechstundenschwester – typisch ostdeutsch ist ein nichtkommerzielles Internetportal im Blogcharakter, das sich aufgrund meiner langjährigen Recherche über nichtanerkannte DDR-Berufsabschlüsse – inklusive unfreiwilliger Selbsterfahrung – als unabhängiges Informations-, Dokumentations- und Austauschforum versteht. Nach einigen Wochen Beta-Phase ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung bewusst gewählt: kurz vor dem Internationalen Tag der Pflege (12. Mai) im 30. Jahr nach der Friedlichen Revolution. Weiterlesen

„Lustgärten, Dschungel und stille Oasen“

So ist meine Reportage über prominente Parks in Theodor Fontanes Wanderungen überschrieben. Im diese Woche erschienenen Reisemagazin GartenTour 2019 kann man sich von meinen Eindrücken inspirieren lassen. Die Publikation wird vom Gartennetz Deutschland in der DGGL e. V. herausgegeben und im Verlag Labhard Medien produziert. Das Heft ist, so schreibt Herausgeberin Catherina Ruffing Gräfin Bernadotte af Wisborg, „eine Einladung zu weniger Geschwindigkeit und mehr Entdecken, zu weniger Lärm und mehr Vogelzwitschern, zu weniger Sich-selber-Hinterherrennen und mehr Bei-sich-Ankommen.“ Hier verrate ich Fontane-Park-Tipps, die es aus Platzgründen nicht ins Magazin geschafft haben, aber trotzdem eine Entdeckungsreise lohnen. Weiterlesen

Keine Antragslyrik: So und nicht anders

Zugegeben: Als Reinhardt Repke in seinem „Club der toten Dichter“ Heinrich Heine vertonte, zog mich der Interpret ins Konzert. Bis Dirk Zöllner „Ich hab im Traum geweinet“ oder „Ich weiss nicht, was soll es bedeuten“ sang, war Heine für mich ein alter, melancholischer Mann. Die Polytechnische Oberschule hatte bei mir kein nachhaltiges Interesse für Literaturklassiker auslösen können. Die Einsicht, wie schade das ist und dass das nicht so bleiben muss, verdanke ich Reinhardt Repke. Der Musiker und Komponist findet, um es analog einem Fontane-Zitat zu sagen, die Austernperlen in alten Werken. Aktuell zu erleben mit neu vertonten Gedichten von Theodor Fontane. Ich durfte bei der Vorpremiere der Tour „So und nicht anders“ dabei sein. Weiterlesen

Freudentanz über Tohuwabobuch

Mehr als zweieinhalbtausend Verlage, unzählige Autoren, 3400 Mitwirkende beim Lesefest. Ist nicht jeder Platz schon besetzt? Warum sollten die gerade auf mich aufmerksam werden? Auch Oswin Werner plagen solche Zweifel. Der Hobbyautor mit eigener Fangemeinde schreibt Geschichten für Kinder und Erwachsene. Ihn zu überzeugen, einen Text bei einem Schreibwettbewerb einzureichen, war alles andere als leicht. Schließlich durfte ich Rohmaterial redigieren. Die Belohnung: eine Einladung zur Leipziger Buchmesse 2019. Die Übergabe des „Tohuwabobuches“ löste einen Freudentanz aus. Weiterlesen

Ahoj Büchermonat

Im Frühlingsmonat stehen Bücher traditionell im Mittelpunkt. Anfang März 2019 stellte das Netzwerk Unternehmerinnen in Oberhavel innerhalb der Brandenburgischen Frauenwoche ein besonderes Arbeitsbuch vor. Ich habe das Gemeinschaftswerk „Selbstständig – ganz einfach“ redaktionell betreut und freue mich mit allen beteiligten Frauen über das bisherige positive Echo. Mehr darüber habe ich auf der Netzwerk-Website geschrieben. Weiterlesen

Am Wendepunkt

Nach über zehn Jahren hundertprozentiger Freiberuflichkeit startete ich einen neuen Abschnitt: ich übernahm eine mehrmonatige Elternzeitvertretung als Redakteurin beim Sozialverband Deutschland. In der Redaktion der Zeitung „Soziales im Blick“, die die derzeit 570.000 Mitglieder des Verbandes monatlich erhalten, arbeite ich in einem wunderbaren Team in Berlin-Mitte und lerne täglich dazu. Am Wendepunkt stand ich Anfang September tatsächlich: als Streckenposten unterstützte ich wie alle SoVD-Mitarbeiter den vierten Inklusionslauf auf dem Tempelhofer Feld. Was für eine eindrucksvolle Sportveranstaltung! Wer wissen will, wie es war, kann sich hier informieren. Weiterlesen

Die recherchieren, sieht man nicht…

„Schreiben Sie noch?“ Kein Finanzbeamter würde gefragt, ob er sich noch zuverlässig um die Steuergerechtigkeit sorgt. „Alles gut?“ ersetzt immer öfter ein „Wie geht’s?“ In Berlin (und anderswo) fallen kontinuierlich Redakteursstellen weg. Ich sammle Geschichten von Ex-Kolleginnen und Ex-Kollegen, die in ganz anderen Berufssparten neu starten. Und ja, ich schreibe noch. Weiterlesen